Krank arbeiten statt gesund pflegen - Präsentismus im Krankenhaus

Krank arbeiten statt gesund pflegen - Präsentismus im Krankenhaus

von: Martin Jansen

Verlag Hans Huber, 2011

ISBN: 9783456949239, 129 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 17,99 EUR

Ersparnis: 1,96 EUR

  • Statistik für die Pflege - Handbuch für Pflegeforschung und -wissenschaft
    Lehrbuch Schulische Gesundheitsförderung
    Mythen der Gesundheitspolitik
    Pflegewissenschaft in der Praxis - Eine kritische Reflexion
    Wissenschaftliches Arbeiten in der Pflege - Lehr- und Arbeitsbuch für Pflegende
    Förderung der kommunikativen Fähigkeiten bei Demenz
  • Klinisch-psychiatrische Ratingskalen für das Kindes- und Jugendalter
    Fortschritte der Schematherapie - Konzepte und Anwendungen
    Alpträume - Ein Therapiemanual
    KLIKK – Ein Training für Eltern hochbegabter Kinder - Konzept und Evaluation
    Neuropsychologie der Epilepsien
    Vom Wissen zum Buch - Fach- und Sachbücher schreiben
 

Mehr zum Inhalt

Krank arbeiten statt gesund pflegen - Präsentismus im Krankenhaus


 

Beruflich Pflegende arbeiten im Vergleich zu andern Berufsgruppen überdurchschnittlich häufig auch dann, wenn sie so krank sind, dass sie eigentlich zu Hause bleiben sollten. Dieses Verhalten, das auch als «Präsentismus» bezeichnet wird, hat nicht nur weitreichende Folgen für die Arbeitszufriedenheit und das Wohlbefinden eines Betroffenen am Arbeitsplatz. Es kann, wie empirische Studien zeigen, auch zu deutlichen Gesundheitseinbußen, zu einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Arbeitsleben sowie zu erhöhten Mortalitätsraten führen.
Doch auch Organisationen erleiden durch Präsentismus nicht zu unterschätzenden Schaden in Form indirekter Kosten. So können die ökonomischen Verluste durch Präsentismus im Pflegedienst allein in Deutschland dreistellige Millionensummen erreichen.
Dieses Buch beleuchtet das Phänomen Präsentismus im Krankenhaus von allen Seiten, anstatt vorschnell von einer geringen Fehlzeitenquote auf das Wohlbefinden der Pflegenden zu schließen. Es stellt die gesundheitlichen, ökonomischen und professionspolitischen Folgen dar und schlägt Wege zu einer dauerhaften Prävention vor.