Hausärztliche Krankheitskonzepte

Hausärztliche Krankheitskonzepte

von: Simon Kreher, Silke Brockmann, Martin Sielk, Stefan Wilm, Anja Wollny

Verlag Hans Huber, 2009

ISBN: 9783456946689, 225 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 30,99 EUR

Ersparnis: 3,96 EUR

  • Alpträume - Ein Therapiemanual
    Neuropsychologie der Epilepsien
    Statistik für die Pflege - Handbuch für Pflegeforschung und -wissenschaft
    Mythen der Gesundheitspolitik
    Wissenschaftliches Arbeiten in der Pflege - Lehr- und Arbeitsbuch für Pflegende
    Patientenorientierte Forschung
  • Fortschritte der Schematherapie - Konzepte und Anwendungen
    Allgemeine Psychologie – Denken und Sprache
    KLIKK – Ein Training für Eltern hochbegabter Kinder - Konzept und Evaluation
    Lehrbuch der Klinischen Psychologie und Psychotherapie - Modelle psychischer Störungen
    Klinisch-psychiatrische Ratingskalen für das Kindes- und Jugendalter
    Vom Wissen zum Buch - Fach- und Sachbücher schreiben
 

Mehr zum Inhalt

Hausärztliche Krankheitskonzepte


 

Welche "laienhaften", kulturell und subjektiv geprägten Krankheitsvorstellungen haben Ärzte selbst?

Immer wieder ist die Rede davon, dass Patienten ihren Ärzten und deren medizinischen Erläuterungen nicht richtig vertrauen und sich eher von ihren eigenen Vorstellungen von Krankheit leiten lassen. Aber werden Ärzte in ihrem Umgang mit Krankheiten wirklich vorwiegend von ihrem erlernten Fachwissen beeinflusst? Oder sind auch bei ihnen subjektive Krankheitskonzepte, also emotional, soziokulturell und biographisch geprägte Vorstellungen von Krankheit, aktiv und mächtig? Dieses Buch geht mit rekonstruktiven Analysen von offenen leitfadengestützten Interviews mit Hausärzten zu vier Krankheitsbildern diesen Fragen nach und bietet seinen Lesern ungewöhnliche Einblicke in die sonst unzugängliche Welt der Binnenkommunikation praktizierender Hausärzte. Die Spannbreite der Interviewantworten ist groß, und die Ergebnisse sind ungewöhnlich spannend. Interdisziplinäre methodische Sorgfalt sorgt dabei für ein solides wissenschafts- und erkenntnistheoretisches Fundament. Die Erkenntnisse könnten jenseits einer Skandalisierung ärztlicher Behandlungsfehler zu ergebnisoffeneren Entscheidungsprozessen in der Arzt-Patienten-Begegnung führen, indem die beiderseits eingeübten, über viele Generationen verfestigten, kulturellen Praktiken dieser Begegnung auch seitens der Ärzte schrittweise aufgelöst werden.