«Gesunde Lebensführung» – kritische Analyse eines populären Konzepts

«Gesunde Lebensführung» – kritische Analyse eines populären Konzepts

von: Hans-Wolfgang Hoefert, Christoph Klotter

Verlag Hans Huber, 2011

ISBN: 9783456949963, 313 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 26,99 EUR

Ersparnis: 2,96 EUR

  • Stimmstörungen im Alter - Eine Einführung für Logopäden, Sprachtherapeuten und Ärzte
    Kurzlehrbuch Rechtsmedizin
    Trauern - Trauernde Menschen in Palliative Care und Pflege begleiten
    Lehrbuch Stationsleitung - Pflegemanagement für die mittlere Führungsebene im Krankenhaus
    Exzellenzmanagement - Bausteine eines strategischen und operativen Managements im Krankenhaus
    Ideokinese - Ein kreativer Weg zu Bewegung und Körperhaltung
  • Strategische Krankenhausführung - Vom Lean Management zum Balanced Hospital Management
    Sprachauffälligkeiten bei zweisprachigen Kindern - Ursachen, Prävention, Diagnostik und Therapie
    Palliative Pflegeüberleitung - Koordinierte Pflege von Menschen mit terminalen Erkrankungen
    «Festgenagelt sein» - Der Prozess des Bettlägerigwerdens - 2. Nachdruck 2010 der 1. Aufl. 2005
    Basale Stimulation® in der Pflege - Die Grundlagen
    Wenn Eltern Kinder werden und doch die Eltern bleiben - Die Doppelbotschaft der Altersdemenz
 

Mehr zum Inhalt

«Gesunde Lebensführung» – kritische Analyse eines populären Konzepts


 

Die Zusammenhänge zwischen gesunder Lebensführung – körperlicher Bewegung, gesundem Essen und Ähnlichem – und dem Auftreten von Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf- Erkrankungen erscheinen wissenschaftlich eindeutig. Dennoch folgt nur der kleinere Teil der Bevölkerung entsprechenden Ratschlägen, obwohl fast alle Menschen ein möglichst langes, beschwerdefreies Leben führen wollen.
In diesem Buch wird untersucht, worauf diese Diskrepanz zurückzuführen ist. Es sind nicht allein materielle Bedingungen oder bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, welche eine gesunde Lebensführung einschränken. Vielmehr erweisen sich viele Ratschläge und Programme als zu disziplinierend oder lustfeindlich und blenden die Fragen nach Lebenssinn und persönlichen Lebenszielen aus. Dies zeigt die Notwendigkeit, künftige Interventionen besser aufeinander abzustimmen und dabei von einem umfassenderen Gesundheitsverständnis als bisher auszugehen.